Im Rahmen der Haushaltsberatungen war die Sicherung des Hauptschulstandortes Köngen ein zentrales Thema. Aufgrund der Einzügigkeit könnte die Hauptschule nicht als Werkrealschule weitergeführt werden und es wurde von Eltern und Bürgern befürchtet, dass der Standort auf der Kippe steht. Durch die Kooperation mit Wendlingen bleibt der einzügige Hauptschulstandort mit 120 Schülern nun erhalten. Wir als Freie Wähler machten uns für den Erhalt der Burgschule mit Haupt- u. Werkrealschule und mit einer Realschule besonders stark. „Wenn dies in einer Gemeinde mit fast 10.000 Einwohnern nicht mehr möglich ist, müssen wir uns schon fragen, wohin die Politik in unserem Land geht“ so die Worte von Günter Hoffelner anlässlich der Haushaltsrede im April 2011. Konkret heißt dies für uns, zeitnaher Ausbau der seitherigen „Ganztagesschule light“ zu einer offenen Ganztagesschule mit Mensa an 3 – 4 Tagen.

Derzeit wird an 2 Nachmittagen ein Mittagstisch von Ehrenamtlichen mit Unterstützung einer gemeindlichen Kraft koordiniert durch das Jugendhaus Trafo angeboten. Dieses Angebot soll weiter ausgebaut werden. Die Freien Wähler haben sich deshalb vor Ort ein Bild über die derzeitigen und künftigen räumlichen Möglichkeiten gemacht und konkrete Vorschläge zur Umsetzung sowohl der Schulleitung als auch der Verwaltung unterbreitet. Nachdem sowohl aus Gründen des Brandschutzes als auch aus organisatorischen/hygienischen Gründen dies am derzeitigen Standort im Foyer der Schule nicht mehr möglich ist, wurde der von der Schulküche nicht benutzte Theorieraum als neuer Standort ins Auge gefasst. Unter Mitwirkung von Schule, Ehrenamt, Gemeindeverwaltung/-rat u.a. wurde das bauliche Konzept unter Einbeziehung von Teilen der Schulküche beschlossen. Wir Freien Wähler freuen uns, dass unsere Vorschläge dabei berücksichtigt wurden. Inzwischen wurden die baulichen Arbeiten sowie die Küchenausbauarbeiten und die dazugehörende Einrichtung in Höhe von insgesamt 85.000 € vergeben. Mit den Bauarbeiten wird derzeit begonnen, damit die Räumlichkeiten bereits beim Sommerferienprogramm benutzt werden können. Ab Herbst 2011 wird dann der Mittagstisch zunächst von 2 auf 3 Mittage und ab dem Schuljahr 2012/2013 auf 4 Mittage ausgebaut. Die hervorragende Unterstützung von Jugendhausmitarbeitern, Ehrenamtlichen sowohl im Kiosk- als auch im Mittagstischbereich, den Jugendbegleitern und den Paten vom Projekt „Bock auf Job“, die die Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in hohem Maße unterstützen, möchten wir lobend hervorheben. Diese erfolgreiche Arbeit gilt es zu stabilisieren und wertzuschätzen.

Für die Bewilligung zu Ganztagesschule muss spätestens bis November 2011 ein Antrag auf Genehmigung an die Schulbehörde gestellt werden. Hierzu bedarf es eines pädagogischenKonzeptes seitens der Schule und eines kreativ umfassenden Konzeptes seitens der Trägerschaft. Uns Freien Wählern ist sehr wohl bewusst, dass dies auch finanzielle Auswirkungen auf unseren Haushalt haben wird. Wir sind jedoch überzeugt, dass es eine Erfolgsgeschichte an unserer Schule werden kann, wenn alle, Schüler, Eltern, Schulleitung, Lehrerschaft, Verwaltung und wir Gemeinderäte mitziehen werden.


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